Plau am See

Die Entstehung vom Plauer See

Plau am See
Parkhotel Klüschenberg - Hotel Plau am See

Hotel Plau am See

Von der Eiszeit bis heute - der Plauer See

Wer einen Urlaub am Plauer See verbringt, wird sich kaum Gedanken über die Geschichte und Entstehung des so beliebten Gewässers machen.

Den Plauer See gibt es bereits seit der letzten Eiszeit, welche neben dem Plauer See die gesamte Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns formte. Heutzutage findet man von der vor rund 110.000 Jahren beginnenden und sich bis vor etwa 10.000 Jahren hinziehenden Weichseleiszeit vor allem die Reste der damaligen Gletscher. Ob die in Mecklenburg-Vorpommern vorkommende, flache Grundmoräne, oder auch die vorhandenen Erhöhungen, die so genannten Endmoränen, alles ist letztendlich auf die Eiszeit zurückzuführen.

Eine der entstandenen Endmoränen findet man beispielsweise am südlichen Ende vom Plauer See. Die sich hier erstreckende Erhöhung reicht vom Plauer See über Rom bis Frauenmark. Noch weiter südlich des Plauer Sees, zwischen Kreien und Wahlstorf, findet man den so genannten Sander, das Gebiet, in dem sich damals das feine Material der Gletscher abgesetzt hat.

Alles in allem hat die Eiszeit faszinierende Spuren hinterlassen, die mitunter noch heute dazu beitragen, dass sich jährlich tausende Touristen von der Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern beeindrucken lassen.

Als besonders bekannt gelten die in Mecklenburg-Vorpommern häufig zu sehenden „Findlinge“. Diese doch recht großen Feldsteine wurden mit den riesigen Gletschern der Eiszeit aus Skandinavien nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht.

Die landschaftlichen Auswirkungen der Eiszeit sind vor allem in den heutzutage so begehrten Tourismusregionen zu finden. Ob am Plauer See und der gesamten Mecklenburgischen Seenplatte, in der Region Fischland-Darß-Zingst, oder auch auf der Insel Rügen, in allen Gebieten sind die Spuren einer längst vergessenen Zeit zu entdecken.